Willkommen!

Die “Brotgelehrte” ist seit 2012 mit Workshops, Beratung und Arbeitsmaterial zur beruflichen Praxis von Geistes- und Kulturwissenschaftler*innen aktiv. Ich begleite und unterstütze Studierende, Promovierende und Postdocs darin, die eigenen Stärken und Leidenschaften in eine berufliche Praxis zu führen, die wertschätzend, entwicklungsorientiert und qualifikationsangemessen ist. Dabei gibt es keine “Denkverbote”: Du bist willkommen, gleichgültig, ob Du Professorin werden oder ein Lesecafé gründen willst und auch dann, wenn Du derzeit noch ziellos bist. Wir haben eine facebook-Gruppe eingerichtet: für Austausch, spontan geteilte Ausschreibungen, Tipps, Netzwerk. Sei dabei: Brotgelehrte Community | Facebook
Der Name “Brotgelehrte” geht auf eine selbstironische Lesart von Schillers Antrittsvorlesung zurück: “[N]icht bey seinen Gedankenschätzen sucht [der Brodgelehrte] seinen Lohn, seinen Lohn erwartet er von fremder Anerkennung, von Ehrenstellen, von Versorgung.”

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Jubiläum!

2022 wird gefeiert, denn “Brotgelehrte” wird 10 Jahre alt. Dann wird alles ein bisschen anders, durchaus als Anpassung an die Rahmenbedingungen, aber auch aufgrund der inneren Weiterentwicklung.


Das Jahr steht unter dem Motto “Altes Wissen ∞ Future Skills”. Natürlich geht es um Beiträge, Einflüsse, Ansprachen von Geisteswissenschaftler*innen, und zugleich gehe ich darüber hinaus und möchte mich nicht mehr so sehr von Disziplinengrenzen oder einer Vorstellung “des Akademischen” einschränken lassen. Ich frage nach Transferzonen von Abstraktionen und Umsetzung, nach methodischen Absicherungen von Interdisziplinarität und präzisem Denken in Komplexität und Uneindeutigkeit. Und anders, als wir es kennen – “Geisteswissenschaftler können Fragen stellen” 😉 -, gebe ich auch Antworten und teile Ideen und Umsetzungserfahrungen.
Nun zurück an die Konzeptpapiere und Textentwürfe!
Ich freue mich richtig auf diese Weiterführung!

Partner

Brotgelehrte – Projekte

Zukunftsarchiv

Wir sind im ländlichen Raum verortet, was für Geisteswissenschaftler*innen lange Zeit gewisse Partizipationsschwierigkeiten bedeutete. Die Defizite sind bekannt – u.a. mangelnder Austausch, fehlende aktive Arbeitsmärkte, lückenhafte Infrastruktur, hohe Transferkosten. Schon lange verfolgt Mareike die Publikationen und Aktivitäten der Stiftung Futur Zwei, und immer wieder ist die Frage, welche zukunftsfähigen Transformationen auf dem Lande möglich sind, welche Gelingensbedingungen wir brauchen und was das Spezifische der ländlichen Zukunft in Abgrenzung von Urbanität sein wird. Darum initiierte sie das Projekt “Zukunftsarchiv OWL“, das 2020 startete. Nun, in der Pandemie, steht eine Revision an.

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