Werkstatt/Workshop: Freiberuflichkeit

Freiberuflichkeit ist für viele Geistes- und Kulturwissenschaftler:innen eine gängige Form der Erwerbspraxis. Möglicherweise in Nebentätigkeit, möglicherweise als Notlösung, möglicherweise als Sprungbrett und Wartesaal auf die unbefristete Stelle – jedenfalls zählt sie zu den traditionellen und gängigen Praktiken der Erwerbsarbeit.
Wenn ein Studiengang verspricht, mit einem geisteswissenschaftlichen Studium könne man in den Journalismus, in die Beratung, in den Kulturbereich – ja. Und zwar eben oft als Freiberufler:in.
Trotzdem wird Freiberuflichkeit bei den Employability-Angeboten häufig nur am Rande thematisiert. Viele verbinden sie vor allem mit Unsicherheit und Prekarität. Gleichzeitig fehlen Gelegenheiten, Einblicke in die Praxis zu erhalten, Erfahrungen auszutauschen oder von bereits etablierten Freiberufler:innen zu lernen.
In dieser Werkstatt betrachten wir Freiberuflichkeit als professionellen Karriereweg und fragen:
- Welche Tätigkeitsfelder und Geschäftsmodelle gibt es für Geistes- und Kulturwissenschaftler in der Freiberuflichkeit?
- Welche Chancen, Risiken und typischen Stolpersteine gibt es?
- Wie gelingt ein professioneller Start?
- Welche Beispiele erfolgreicher Freiberuflichkeit gibt es?
Die Werkstatt verbindet Praxiswissen, Erfahrungsaustausch und konkrete Impulse für den eigenen Weg.
Format: interaktive Werkstatt mit Impulsen, Praxisbeispielen und Austausch
Für wen? Studierende, Promovierende, Absolvent:innen, freiberuflich Tätige
Wann: 15.7.2026, 16-18 Uhr, online via zoom
Teilnahmegebühr: 49€
Der Zoom-Link wird nach Anmeldung zugeschickt. Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet. Plätze sind begrenzt.
